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Lexikon rund um den Hund - Buchstaben G bis K

Galopp Gebiss Gebrauchshund Geburt Gebäude Gestromt Gesundheit Gewicht
Glyzin Gras fressen            
Harnsäure Hecheln Hitze Hosen Hundefutter Hundepfeiffe Hunderassen Hundesport
Hängen              
Imponiergehabe Inhaltsstoffe            
Jagdtrieb Jod (J) Junghund          
Kalium (K) Kampfhund Kauprodukte  kg LMO 0.75 Knoblauch Kobalt (CO) Kohlenhydrate Konditionierung
Krallen Kupfer Kupieren Kynologie Körpertemperatur Körung    

 

Galopp

Schnellste Gangart des Hundes. Der Galopp ist ein Springen im Dreitakt. Der Hund setzt gleichzeitig seine beiden Vorderpfoten, dann die beiden Hinterpfoten auf. Dann verschiebt sich das Auflagerungsgewicht von den Vorder- auf die Hinterpfoten, der Körper wird hochgestemmt, die Vorderpfoten greifen erneut nach vorne aus.

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Gebiss

Das Gebiss des Hundes besteht aus 42 Zähnen. Ober- und Unterkiefer können je nach Rassestandard mit Scherenbiss oder mit Zangenbiss schliessen.

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Gebrauchshund

Sammelbezeichnung für alle Hunde, die im Gegensatz zu Luxushunden eine nützliche Arbeit leisten können wie Behindertenbegleithund, Therapiehunde, Blindenführhunde, Diensthunde, Sanitätshunde, Lawinensuchhunde, Katastrophenhunde, Schutz- und Wachhunde, Hirten- und Hütehunde, Jagdhunde, Schlittenhunde usw.

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Geburt

In der Natur gehört zur Geburt des Welpen die Hündin genauso wie der Rüde. Üblicherweise würde die Geburt in einem Erdloch oder vergleichbaren Versteck stattfinden. Da die Hündin mit der Geburt und Versorgung der Welpen beschäftigt ist, kommt dem Rüden die wichtige Aufgabe des Schutzes der Familie zu. Seine Reizbarkeit und Aggression wird im Laufe der Tragzeit durch die Hündin immer mehr gesteigert indem sie ihn nicht in die Wurfhöhle läßt und ihn bei der geringsten Annäherung anknurrt und wegbeißt. Somit wird der Bewachungstrieb des Rüden immer mehr gesteigert und er kann seine Aufgabe bestens ausführen.

Durch diesen Schutz des Rüden entwickelt die Hündin in der Regel keinen ausgeprägten Schutztrieb oder Lagerverteidigung. Anhand von Experimenten mit Dingos konnte dies Trumler mehrmals belegen. Die Hündinnen ließen ihn jedesmal problemlos zu den Welpen. Der Rüde mußte allerdings vorher weggesperrt werden. Dieses vertrauensvolle Verhalten der Hündinnen können auch Hundezüchter meistens bestätigen.

Die Tragzeit der Hündin schwankt zwischen 63 und 65 Tagen. Zwischen dem Austreiben der einzelnen Welpen verstreicht in der Regel ein Zeitraum von ca. 20 - 25 Minuten. Sofort nach der Geburt des Welpen entfernt die Hündin die Eihaut und beißt die Nabelschnur durch. Anschließend wird die Nachgeburt aufgefressen. Danach wird das Fruchtwasser aufgeschleckt und sämtliche Blutspuren aufgeleckt. Das Trockenlegen der Welpen erfordert dann die meiste Zeit der jungen Hundemutter.

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Gebäude

Der von der Haut umhüllte aktive und passive Bewegungsapparat in das jeweils rassetypische Gebäude sind die Organe eingebaut, die alle Körperfunktionen nach innen und aussen steuern.
Von geschlossenem Gebäude spricht man bei einem Hund mit tief und geräumig erscheinendem Rumpf.

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Gestromt

Farbliche Längst- oder Querstreifen des Felles (wie beim Boxer).

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Gesundheit

Grundsätzlich steht es mit dem Hund nicht anders als mit dem Menschen, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wenn auf die richtige Ernährung und auch Haltung des Hundes geachtet wird, sollte es Ihrem Schützling eigentlich immer gut gehen.

Trotz allem kann es aber auch Ihrem Hunde einmal schlecht gehen.

Vorbeugend sollte der Hund einmal im Jahr zu einer tierärztlichen Untersuchung gebracht werden, um möglichen Erkrankungen bereits im Frühstadium Einhalt zu gebieten. Weist der Hund ansonsten keine Symptome auf, die eine Krankheit ankündigen, sollte der einjährliche Arztbesuch als Routinemaßnahme genügen. W bichtig ist natürlich auch, dass Ihr Hund alle notwendigen Impfungen termingerecht bekommt. Auch hier sollten Sie unbedingt mit Ihrem Tierarzt sprechen.

Wenn der Hund älter wird, bleiben altersbedingte Erkrankungen allerdings nicht aus. Fragen Sie hier Ihren Tierarzt, was Sie bei einem älteren Hund besonders beachten müssen.

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Gewicht

Bei der Wahl einer für den individuellen Einzelfall besonders geeigneten Hunderasse sind eine ganze Reihe von Gesichtspunkten zu beachten. Die relative Schönheit des "Wunschhundes" sollte dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Experten des Schweizerischen Kynologischen Vereins beraten den Hundefreund in dieser Hinsicht gern und vermitteln auch den Kontakt zu Züchtern in seiner Umgebung. Weitere Informationen auch auf der Website des FCI

Größe und Gewicht des Tieres spielen für den späteren Umgang mit ihm eine wesentliche Rolle. Natürlich sollte der Hund gehorchen, es gibt aber immer einmal Notfälle, Schrecksekunden oder gar Unfälle, bei denen selbst ein gut erzogener Hund nicht parieren will. Dann kann man den Kleinhund schnell auf den Arm nehmen, doch wie sieht es mit einem großen Tier aus? Wird man von ihm etwa an der Leine durch die Menschenmenge gezerrt? Experten weisen eindringlich darauf hin, daß sehr schwere Hunde von vornherein richtig erzogen werden müssen, damit es keine Probleme im Alltag gibt. Das setzt Erfahrung voraus! Eine gute Erziehung ist grundsätzlich für jeden Hund angebracht.

Noch ein anderer Grund spricht für die Überlegung, welches Körpergewicht der Wunschhund haben sollte. Bei der Ernährung sind kleine Hunde grundsätzlich unkomplizierter als große. Der Grund: Die Welpen großer Rassen wachsen zunächst sehr schnell. Sie benötigen erhebliche Mengen an wertvollen Nährstoffen sowie an Mineralien und Vitaminen, damit sich Skelett und Muskulatur entsprechend ausbilden können. Vorübergehende Fehlernährung verkraftet eine Kleinrasse relativ problemlos, während ein Großhund dauernde Schäden davontragen kann. Der zukünftige Hundebesitzer sollte sich also auch im Hinblick auf Größe und Gewicht der Wunschrasse kompetent beraten lassen, damit seine Freude am neuen Familienmitglied nicht getrübt wird.

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Glyzin

Fördert den Energie- und Sauerstoffhaushalt in den Zellen.

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Gras fressen

Reguliert die Verdauung und erleichtertdas Erbrechen, wenn der Hund seinen Magen von unverdaulichen Futter- und Knochenresten zu befreien sucht.

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Harnsäure

(2-,6-8-Trioxypurin) Wichtiges Stoffwechselprodukt der Nukleinsäuren bzw. Purine (durch Einwirkung von Xanthinoxidase auf Xanthin  bzw. Hypoxanthin).

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Hecheln

Der Hund hat am Körper keine Schweissdrüsen; die Schweissabsonderung ist deshalb sehr beschränkt. Nach stärkerer Bewegung und bei höheren Aussentemperaturen atmet deshalb der Hund bei geöffneten Fang, meist mit heraushängenden Zunge, zur Abkühlung erhöhten Eigenwärme.

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Hitze

Geschlechtstrieb der Hündin, der in der Regel zweimal jährlich auftritt und sich durch mehr oder weniger starke Blutungen aus der Scheide anzeigt.

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Hosen

Verstärkte und längere, nicht selten fransenartige Behaarung an der Hinterseite der Oberschenkel (Keulen) des Hundes.

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Hundefutter

Wenn Sie Ihren Hund richtig ernähren wollen, stehen Sie vor der Wahl, ihm entweder täglich selbst eine Mahlzeit zu kochen oder aus dem mittlerweile großen Angebot an Fertignahrung etwas Schmackhaftes auszuwählen. Da den meisten Hundehaltern das Zubereiten eigener Hundemahlzeiten inkl. Einkauf aller Zutaten und Berechnung der richtigen Mengen und Zusammensetzungen zu aufwendig ist, setzt sich die Fertignahrung immer mehr durch. Die Vorteile liegen auf der Hand: man spart sich die Kocherei, kann dem Hund abwechslungsreiche Kost bieten, die alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthält und braucht nicht ständig frische Zutaten einzukaufen.

Fertigprodukte für Hunde unterteilen sich in Alleinfuttermittel wie Bondog oder Arden Grange, die selbst alle notwendigen Inhaltsstoffe enthalten, und Ergänzungsfuttermittel, die noch durch Dosennahrung, Getreideflocken etc. ergänzt werden müssen. Hinweise sind auf der Verpackung der Futtermittel aufgedruckt.

Unabhängig vom Futter sollten Sie folgende Grundregeln der Fütterung beachten:

  • Eine, max. zwei, Mahlzeit(en) pro Tag ist/sind für erwachsene Hunde ideal.
  • Füttern Sie den Hund möglichst immer zur selben Zeit, damit er sich daran gewöhnt. Die beste Zeit ist zu Mittag, da der Hund dann Nachts nicht hinaus muss und auch Sie Ihre Ruhe haben.
  • Das Futter sollte Zimmertemperatur haben.
  • Reinigen Sie den Fressnapf nach jeder Mahlzeit. Wenn der Hund nicht aufgegessen hat, geben Sie ihm das nächste Mal etwas weniger, lassen Sie das restliche Futter aber nicht im Napf herumliegen.
  • Für den Wassernapf gilt genau das Gegenteil, dieser sollte immer mit frischem Wasser gefüllt sein. Für Hunde ist es sehr wichtig, dass sie jederzeit trinken können, wenn sie dies wollen. Vor allem bei Fütterung von Trockenfutter und heißen Temperaturen haben die Tiere viel Durst.
  • Ähnlich wie beim Menschen ist die Zeit vor dem Essen ideal für einen kleinen Spaziergang, um den Appetit anzuregen. Nach dem Fressen braucht Ihr Hund Ruhe und sollte nicht auf die Straße gezerrt werden.

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Hundepfeiffe

Lautlos

Das Hörvermögen des Menschen reicht von 16 - 20 000 Hertz (Schallschwingungen in der Sekunde). Die obere Grenze des Hörvermögens trainierter Hunde liegt demgegenüber bei 100 000 Hertz. Mit der Galton-Pfeife erzeugten Welle hört der Hund noch auf 500 m Entfernung, nicht aber der Mensch oder das Wild. Somit kann der HF dem Hund auf diese Weise Befehle geben, ohne sich durch den Pfiff zu verraten.

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Hunderassen

Auf folgender Seite finden Sie viele Informationen zu den verschiedensten Hunderassen:

Hunderassen und Rasssestandards


Viel Spass beim Erforschen der vielfältigen Hundewelt.

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Hundesport

Jeder Hund besitzt einen natürlichen Bewegungsdrang und ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Bedürfnis nach "sinnvoller Beschäftigung". Ersteres mag wohl hauptsächlich seine Ursache in seiner Abstammung und letzteres im jahrhundertelangen züchterischen Einfluß des Menschen haben.
Die verschiedensten Hundesportarten stellen eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, diesem natürlichen Verlangen der Hunde nachzukommen, das Zusammenspiel zwischen Halter und Hund zu verbessern und unsere vierbeinigen Freunde besser für die verschiedensten Situationen des Alltags zu wappnen.
Nicht zuletzt profitiert auch der Hundehalter dabei, lernt er doch seinen Hund besser zu verstehen und zu führen und hält sich dabei selbst ein wenig fit.
Der Hundesport kann also eine echte Bereicherung im Leben des Hundes als auch seines Halters darstellen und dazu beitragen die Bindung Hund - Mensch zu fördern.

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Hängen

Bei der Vereinigung des Rüden mit der Hündin verursacht der Schwellkörper im Penis eine feste Verankerung mit der Scheide, das Hängen. Die Schwellung geht von selbst zurück. Man sollte die Hunde nicht gewaltsam trennen, da dies immer Verletzungen zur Folge hat.

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Imponiergehabe

Die Rangordnung wird im Wolfsrudel durch Beeindrucken (Imponieren) und, erst wenn kein Kontrahent nachgibt, durch Kämpfen hergestellt.
Das Imponiergehabe drückt sich in der Körperhaltung, durch Haarsträuben, Zähnefletschen etc. aus. Rangkämpfe spielen sich nur innerhalb der Geschlechter ab, nie zwischen Rüde und Wölfin, deren Verhältnis durch den Geschlechtstrieb geregelt wird.

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Inhaltsstoffe

Unter dem Punkt "Inhaltsstoffe" werden die Nährstoffe des Tierfutters in Gruppen zusammengefasst. Die jeweilige enthaltene Menge geben die Hersteller auf der Verpackung in Prozent an.

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Jagdtrieb

Der Wolf musste jagen, um sein Leben zu erhalten.
So ist der Jagdtrieb mit verwandten Trieben (vor allem Beutetrieb Bringtrieb, Stöbertrieb sowie Bewegungstrieb und Betätigungstrieb) in der Triebveranlagung des Hundes festgelegt und nicht davon abhängig, ob er hungrig ist oder nicht.
Der Jagdtrieb ist rudimentär auch in denjenigen Rassen vorhanden, in denen durch Zuchtauslese die überwältigende Jagdpassion stark gedämpft wurde, und jedes einzelne Tier solcher Rassen muss durch Erziehung lernen, dem Wild nicht zu folgen.

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Jod (J)

ein Spurenelement, ist als Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin vor allem in der Schilddrüse konzentriert. Insbesondere bei einseitiger Verfütterung von
Fleisch und Schlachtabfällen in Kombination mit hochgereinigten Getreideprodukten ist die Versorgung unzureichend

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Junghund

Nach dem Welpenzeit spricht man bis zum Alter von 18 Monaten vom Junghund.

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Kalium (K)

ist das wichtigste Kation in der intrazellulären Flüssigkeit. 1/3 ist in den Zellen an Protein gebunden (wird für enzymatische Reaktionen gebraucht), 2/3 liegt in ionisierter Form vor (sorgt in den Zellen für den osmotischen Druck). Der geringe Anteil in extrazellulären Flüssigkeiten unterstützt die Übertragung von Nervenimpulsen und Kontraktion der Muskelfasern). Eine Erhaltung des Kaliumgleichgewichts ist von besonderer Bedeutung für die normale Funktion des Herzmuskels.
Kalium ist viel in Fleisch, Fisch, Geflügel, Getreidekörner und den meisten Gemüsesorten enthalten. Daher ist ein ernährungsbedingter Kaliummangel höchst unwahrscheinlich.

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Kampfhund

Kein Hund ist von Natur aus ein Kampfhund. Man kann jedoch jede Hunderasse und Mischlinge zu einen Kampfhund erziehen.
Für Hundekämpfe gezüchteten Rassen. Gewünschte Eigenschaften und Schmerzunempfindlichkeit, Aggressivität, Ausdauer, niedrige Reizschwelle und völliges Fehlen des Sozialverhaltens gegenüber Artgenossen. Typische ("Kampfhunde") - Rassen sind "Bullterrier, Staffordshire Terrier, Pittbull Terier, Dogo Argentino und einige molossoide Rassen.

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Kauprodukte

Neben Trockenfutter, Produkten aus der Dose und Leckerlies aller Art gibt es für die Gesundheit Ihres Hundes ein breitgefächertes Angebot an Kauprodukten. Wie wichtig gerade diese für Ihren Hund sind, zeigt ein Blick in die freie Wildbahn. Wölfe fressen nicht nur die Weichteile ihres Beutetieres, sondern auch die Knochen und Knorpel. Diese enthalten Kalk und das ist wichtig um den eigenen Kalkhaushalt abzudecken. Aber dies ist nicht der einzige Grund für das Nagen an solch schwer verdaulichen Körperteilen ihres Beutetieres. Beobachtungen an frei lebenden Wölfen haben gezeigt, das diese selbst im hohen Alter weder Anzeichen von Karies noch Zahnstein aufwiesen. Zum größten Teil wiesen die Untersuchungen gesunde weiße Zähne nach, was für Wölfe auch wichtig im täglichen Kampf um das Überleben ist, sind die Zähne doch das wichtigste Werkzeug. Einen nicht unerheblichen Anteil am guten Zustand des Gebisses der frei lebenden Wölfe hat eben dieses Kauen und Nagen an Knochen und Knorpeln. Die Reibung die dadurch entsteht, stärkt das Zahnfleisch und verhindert genau die Ablagerung an den Zähnen, die sonst zu Zahnsteinbildung und Karies führen würde.
Bei unseren Hunden verhält sich dieser Umstand kaum anders. Bei manchen Hunden soll es nachgewiesener Weise erbliche Veranlagungen zu solchen Gebisskrankheiten geben, aber auch hier stellen Tierärzte immer wieder fest : Viele Besitzer füttern Ihre Hunde nur mit Weichfutter. Dieses Futter bietet jedoch fast keine Möglichkeit zu der erforderlich Zahnpflege. Die Folge davon ist, braune Verfärbungen bilden sich mehr und mehr an den Zahnhälsen. Diese werden mit der Zeit dicker und härter. Zu starkem Mundgeruch stellt sich als bald entzündetes Zahnfleisch und erste Anzeichen von Karies ein. Um diesem Problem vor zu beugen, sollte man seinem Hund neben dem "normalen Futter" regelmäßig Kauprodukte wie z. B. Ochsenziemer, Büffelhautknochen, Schweineohren, etc. geben.

Eine grosse Auswahl an Kauprodukten finden Sie hier:
verschiedene Kauprodukte

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kg LMO 0.75

= metabolische Lebendmasse; oder auch kg KM0.75 (= metabolische Körpermasse); auch «Stoffwechselmasse», die sich aus der Körpermasse, KM, (oder LM = Lebendmasse) zu ¾ Potenz errechnet. Mit andern Worten: Der Erhaltungsbedarf an Energie steigt nicht proportional mit der Körpergrösse, sondern mit der Körperoberfläche. Da die Körperoberfläche etwa in der ¾ Potenz der Lebendmasse wächst, kann der Energiebedarf auf diese Dimension bezogen und - unabhängig von der Grösse des Hundes ein durchschnittlicher Bedarfswert angegeben werden. Nach zahlreichen Beobachtungen und Untersuchungen variert der tägliche Bedarf an verdaulicher Energie pro kg metabolischer LM (=kg LM0.75) im Erhaltungsstoffwechsel zwischen 0.30 und 0.75MJ (=Megajoule). Diese weite Spanne wird von Alter, Temperament, Rasse, Umweltbedingungen, aber auch Gesundheitsstörungen beeinflusst.

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KM

Körpermasse

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Knoblauch

Fördert die Abwehrkräfte und hilft bei Schutz vor Zecken.

Knobifit ist zum Beispiel ein hervorragendes Produkt in Pulverform (kann dem Futter beigegeben werden), welches zusätzlich noch Weizenkeime beinhaltet:

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Kobalt (CO)

Kobalt ist Bestandteil des Vitamins B12, und somit an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Es ist weiterhin an der Aktivierung einer Reihe von Enzymen, wie z.B. der Superoxiddismutase beteiligt. Dieses Enzym baut in der Zelle Wasserstoffperoxyd (H2O2) ab.
Das Vitamin B12, und damit auch Kobalt, kann in der Leber gespeichert werden, so dass sich ein Mangel erst nach sehr langer Zeit (ca. 2 bis 5 Jahre) bemerkbar macht. Veganer, ältere Menschen oder Patienten, denen der Magen entfernt wurde, sowie Alkoholiker, die sich nur einseitig ernähren, sind vom Vitamin-B12-Mangel bedroht. Dieser äußert sich durch Schädigungen des Nervensystems, die sich als Gedächtnisschwächen bis hin zu Demenz manifestieren und in bestimmten Formen von Anämie, also Blutbildveränderungen. Bei dieser speziellen Form der Anämie handelt es sich um eine sog. makrozytäre Anämie, bei der sich, auf Grund des Vitamin- B12-Mangels, die Erythrozyten-Stammzellen im Knochenmark nur verzögert teilen, und zu wenig funktionsfähige Erythrozyten gebildet werden.

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Kohlenhydrate

Von allen organischen Stoffen auf der Erde sind Kohlehydrate nicht nur am weitesten verbreitet, sondern sie kommen auch in der grössten Menge vor. Im Stoffwechsel von Tier und Pflanze nehmen sie eine zentrale Stellung ein. Die Bezeichnung Kohlehydrate stammt aus einer Zeit der Beschäftigung mit diesen Stoffen, in der auf Grund der Bruttoformeln angenommen wurde, dass die, wie z.B. Glucose C6H12O6(6C + 6 H2O), als Hydrate des Kohlenstoffes aufzufassen seien. Inzwischen sind zahlreiche Verbindungen bekannt, die nicht eine entsprechende Bruttozusammensetzung haben. Während Kohlehydrate vom Hund im allgemeinen gut verdaut werden (sie liefern durchschnittlich 17.5kJ/g, übrigens gleichviel, wie Rohfasern), ist dies bei Katzen nur marginal der Fall, weshalb Katzenfutter in der Regel einen viel höheren Proteinanteil enthalten (s. dazu auch Vitamin A). Beim Hund werden die Kohlehydrate in Form von Getreideerzeugnissen, wie Flocken, gepufftes Getreide, oder am besten (von der Verdaulichkeit her) als Extrudat verabreicht. In dieser Form sind sie jedoch immer mit Proteinen vergesellschaftet. Getreide enthalten, je nach Sorte,
7-14% Proteine. Bei tragenden Hündinnen führen kohlehydratfreie Rationen zu einer unbefriedigenden Entwicklung der Föten und einer geringeren Vitalität der Nachkommen, während sie sonst in der Nahrung der Hunde im allgemeinen entbehrlich sind, jedoch zusammen mit Nassfutter den in der Regel hohen Proteingehalt absenken und bei Trockenfutter als Trägersubstanz dienen.

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Konditionierung

Konditionieren (Bedingen) heisst in der Lernpsychologie: das Ausbilden bedingter Reaktionen (Reflexe), Ein unbedingter (angeborener) Reflex wird durch einen natürlichen Reiz ausgelöst (zum Beispiel das Augenschliessen bei Gegenwind).
Der angeborene Reflex kann jedoch auf einen unwirksamen (zum Beispiel für Hunde neutralen) Reiz übertragen (konditioniert) werden, indem dieser mehrmals mit dem angeborenen Reflex gekoppelt wird. (Pawlowscher Reflex)

Klassische Konditionierung: Lernen, dass einem Reiz ein anderer folgenwird. Operative (instrumentelle) Konditionierung: Lernen, dass einer Aktion eine Konsequenz folgt.

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Krallen

Im Winter greift Salz die Fußballen an und muß sofort abgewaschen werden, anschließend wird Ballenbalsam aufgetragen. Besonders langhaarige Hunde leiden, wenn sich Eisklumpen zwischen den Zehen festgesetzt haben. Mit lauwarmen Wasser werden die Klumpen langsam aufgetaut und entfernt. Am besten schneidet man die langen Haare an den Pfoten regelmäßig ab. Durch verklebte Haare zwischen den Ballen ( Teer, Steinchen usw.) kommt es zu den gefürchteten Zehenzwischenekzemen. Hat der Hund genug Bewegung auf unterschiedlichen Untergründen, so laufen sich dei Krallen von selbst ab. Ragen sie über den Zehenballen hinaus, so müssen sie gekürzt werden. Dies gilt besonders für die Daumenkrallen an den Vorderpfoten und die Wolfskrallen an den Hinterpfoten, die keinen Bodenkontakt haben. Am besten schneidet man die Krallen nach dem Baden mit einer Krallenzange ab, dann ist das Horn weicher. Der Schnitt darf nicht zu hoch gesetzt werden, weil sonst das Blutgefäß geschädigt werden kann. Dunkle Krallen pfeilt man besser auf die gewünschte Länge.

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Kupfer

Kupfer ist im Körper Bestandteil mehrerer Enzyme, die an der Bildung von Blut und Knochen beteiligt sind. Bei Tieren wirkt sich eine Unterversorgung auch auf die Fellbildung aus. Fleisch und Vollkornprodukte sind gute Kupferquellen.

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Kupieren

Verkürzen der Ohren oder der Rute durch Beschneiden.
Das Kupieren der Ohren und der Rute ist in der Schweiz seit 1997 verboten.
Seit dem 01. 06. 2002 dürfen keine Hunde in die Schweiz eingeführt werden.

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Kynologie

Wissenschaft von den hundeartigen Lebenswesen; zusammengesetzt aus kyon (gr. Hund; kynos: Genitiv) und logos (gr. Lehre).

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Körpertemperatur

Die normale Körpertemperatu des Hundes beträgt zwischen 38,0° und 38,6° Grad Celsius (rekal).

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Körung

Auswahl von Zuchttieren, besonders bei Gebrauchshunden, zur Hebung der Rassezucht und Förderung einer einheitlichen Zuchtrichtung. Die anzukörende Hunde müssen den entsprechend dem Standard in der Körordnung niedergelegten Anforderungen in Aussehen, Wesen und Kondition entsprechen.

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