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Lexikon rund um den Hund - Buchstabe A

Aalstrich Afterklaue Agility Agonistisches Verhalten Allergien Alpha-Tier Aminosäuren Analbeutel
Angstbeisser Antibiotika Antioxidanzien Apfelkopf Apportieren Archidonsäure Arginin Asche
Auto und Hund Avidin            

 

Aalstrich

Unter Aalstrich versteht man einen Streifen dunkleren Haares entgegen der Wirbelsäule. (Mops, Rhodesian Ridgeback)

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Afterklaue

Afterklaue ist auch als Afterzehe, Afterkralle oder Wolfskralle bekannt.

Bei einigen Hunderassen an der Innerseite der Hinterläufe wachsender Daumen. Afterkrallen sind häufig verkümmert. In der Regel werden sie bereits im Welpenalter entfernt, da eine latente Verletzungsgefahr besteht, wenn der Hund mit der Afterklaue im Gebüsch hängen bleibt. Bei manchen Rassen gehört die Afterkralle zum Zuchtstandard, sie wird bei diesen Rassen normalerweise nicht entfernt (z.B. Pyrenäenberghund).

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Agility

Agi|li|ty (Agi|li|tät): hervorgegangen aus dem lateinischen agilitas, was so viel heißt, wie «Beweglichkeit, Schnelligkeit» beschreibt eine temperamentbedingte Beweglichkeit, Lebendigkeit, Regsamkeit

Agility ist eine Hundesportart, welche in den 70er Jahren in England von John Gilbert und Peter Lewis, nach dem Vorbild des Parcourreitens, erfunden wurde.

Die Regeln

Der Agility-Hindernisparcour stellt sich aus 12 bis 20 Hindernissen zusammen, die in richtiger Reihenfolge bewältigt werden müssen. Die genaue Reihenfolge wird erst unmittelbar vor dem Wettkampf preisgegeben. Der Parcours wird auf einem Gelände von mindestens 20 x 40 m aufgebaut. Die Streckenlänge liegt zwischen 100 und 200 m.

Innerhalb einer festgesetzten Standardzeit soll der Hund den Parcours ohne Leine, Halsband oder andere Hilfsmittel, ausser der Stimme und Gestik seines Halters / seiner Halterin zurücklegen. Die Standardzeit wird je nach Klasse Agility-1, Agility-2, Agility-3 unterschiedlich errechnet. In der Klasse A-1 müssen die Teilnehmer in der Regel den Parcours mit 1,8 m/sec. zurücklegen, bei A-2 sind es 2,75 m/sec., bei A-3 3,5 m/sec. Braucht das Team länger, wird ihm das mit einem Strafpunkt pro Sekunde geahndet. Die Höchstzeit oder Maximalzeit (normalerweise das Doppelte der Standardzeit, mindestens das l,5-fache) darf jedoch nicht überschritten werden, da sonst das Team leider ausscheiden muss. Gewonnen hat das Team, das innerhalb der Standardzeit die wenigsten Fehler gemacht hat.

Wenn mehrere Teams mit 0 Strafpunkten das Ziel erreicht haben, gewinnen die, die den Parcours am schnellsten bewältigen konnten. Strafpunkte gibt es für viele verschiedene Arten von Fehlern. Schwerwiegende Fehler, wie etwa das Auslassen eines Hindernisses, drei Verweigerungen oder gar das Misshandeln eines Hundes führen zur sofortigen Disqualifikation. Auch wenn der Hund das Parcoursgelände als Löseplatz benutzt oder nicht mehr in der Hand seines Besitzers / seiner Besitzerin steht oder das Team einen falschen Parcours einschlägt, d.h. ein Hindernis auslässt oder eine falsche Reihenfolge vorzieht, müssen die beiden leider für dieses Mal aufhören. Ansonsten bekommen die Teams für Fehler, wie spezielle Hindernisfehler, Verweigerungen oder das Berühren eines Hindernisses oder des Hundes durch den Hundeführer / die Hundeführerin jeweils 5 Strafpunkte. Bei mehr als 26 Strafpunkten erfolgt wiederum die Disqualifikation

Hindernisse

Stangenhürden, Viadukt, Wippe, Tunnel, Laufsteg, Slalom, Tisch

Weitere Infos unter:
www.agility-ch.ch

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Agonistisches Verhalten

Agonistisches Verhalten steht als übergriff für sämtliche Verhaltensweisen, welche mit kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Individuum in Zusammenhang stehen.
Es umfasst dabei sowohl Angriffsverhalten als auch Fluchtverhalten, bezieht also aggressive und defensive Verhaltensweisen ein (Annähern, Imponieren, Drohen, Angreifen, Abwehren, Beschwichtigen, Unterwerfen, Fliehen). Dem aggonistischen Verhalten liegen lebensnotwendige
Ansprüche hinsichtlich Raum, Nahrung, Fortpflanzungspartnern, Betreuung von Nachkommen zu Grunde.

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Allergien

Immer mehr Hunde leiden an Allergien. Neben „richtigen“ Allergien (als Folge einer Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe im Futter oder in der Umwelt) zeigen viele Hunde allergisch aussehende Haut- und Fellsymptome, die tatsächlich aber nicht auf einer Allergie beruhen. Gerade Stoffwechselstörungen, eine gestörte Darmflora sowie Darm-Erkrankungen äussern sich sehr oft über die Haut, indem hier bakterielle Stoffwechselgifte ausgeschieden werden. Die Folge: trockene, schuppende Haut mit anhaltendem Haarausfall oder mangelhafter Haarwuchs, häufig verbunden mit Fressunlust und schwachen Abwehrkräften.

Was kann der Hundehalter tun? Allergen-Suchtests wie beim Menschen sind beim Tier nur schwer durchführbar. Durch Weglassen bestimmter Futterkomponenten können mögliche Allergene erkannt und gemieden werden. Liegt jedoch keine Allergie vor, so kann eine Darmflora-Lenkung mit präbiotischen Futtermitteln wie z.B. flüssige Bierhefe helfen. Präbiotika begünstigen gezielt und dauerhaft das Wachstum und die Ansiedelung gesundheitsfördernder Milchsäure-Bakterien im Darm. Präbiotische Bierhefe-Präparate werden beim Menschen bereits erfolgreich therapeutisch eingesetzt. Diese Erfahrung lassen sich auch für unsere Hunde nutzen.

Zusätzlich können Naturstimulantien wie Schwarzkümmel-Öl oder Echinacea die Abwehrkräfte anregen.

Bei Problemen mit Allergien können diese Produkte sehr hilfreich sein:

Amicum, flüssige Bierhefe

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Alpha-Tier

Viele Wirbeltiergesellschaften weisen eine soziale Hierarchie, eine sogenannte Rangordnungstruktur auf. Im extremen Fall ist dabei der ganze Verband durchstrukturiert und jedes Tier hat einen festen sozialen Status. An der Spitze der Hierarchie steht das Alpha Tier. Auch in Wolfsrudeln existiert eine Rangordnungstruktur mit einem weiblichen und männlichen Alpha-Tier an der Spitze. Leben mehrere Hunde zusammen, entwickelt sich ebenfalls eine Rangordnung. Sie ist meistens nicht so fest gefügt wie beim Wolf. Im Sozialverband von Mensch und Hund sollte unbedingt der Mensch die Rolle des Alpha-Tiers einnehmen.

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Aminosäuren

Es gibt Aminosäuren, die der Körper selber aufbauen kann, zum Beispiel durch Umbau einer anderen, aufgenommenen Aminosäure, andere Aminosäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden, sie werden als essentielle Aminosäuren bezeichnet. Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren: Glycin, Alanin, Valin, Leucin (eine Aminosäure, die in den meisten Proteine enthalten ist und für das Immunsystem bedeutend, sowie in hohen Konzentrationen im Muskelgewebe anzutreffen), Isoleucin (eine essentielle Aminosäure, die in den meisten Proteine vorhanden ist. Sie ist für die Hämoglobin-Bildung und die Regulation und Stabilisation des Blutzuckerspiegels wichtig), Methionin (eine schwefelhaltige Aminosäure und dient dem Körper somit als Quelle für dieses Spurenelement. Es unterstützt die Haar-, Haut- und Nagelbildung, senkt den Cholesterinspiegel und ist für ein reibungsloses Funktionieren von Leber, Nieren und der Urinausscheidung bedeutend), Phenylalanin (kann vom Körper in Tyrosin umgewandelt werden), Tryptophan (als essentielle Aminosäure leider nur in kleinen Mengen in Proteine enthalten. Es übernimmt wichtige Funktionen zum Beispiel als Bestandteil des Neurotransmitters Serotonins, welches im Körper die Schmerzwahrnehmung, Schlaf- und Wachrhythmus und das Verhalten mitbestimmt. Aus Tryptophan kann der Körper außerdem das Vitamine Niacin herstellen), Prolin, Serin, Threonin (kommt zum Beispiel in Collagen vor), Cystein, Tyrosin (kann aus Phenylalanin vom Körper synthetisiert werden, sollte aber trotzdem zugeführt werden, da es in größeren Mengen benötigt wird. Es ist am Aufbau von verschiedenen Hormonen, z.B. Adrenalin (Kampf-oder-Flucht-Entscheidung, Schmerzunterdrückung; Schilddrüsenhormone, die den Stoffwechsel beeinflussen) und wird in Melanin, den Hautfarbstoff umgewandelt), Asparagin, Glutamin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Lysin (muss vom Hund aus einem Gemisch von tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen aufgenommen werden), Arginin (kann von fast allen Tieren selber produziert werden, ist aber trotzdem für Katzen und Hunde in der Nahrung unabkömmlich, da es in großen Mengen für die Protein-Synthese benötigt wird. Allerdings ist es eine häufige Aminosäure und in den meisten Protein-Quellen ausreichend vorhanden), Histidin (eine essentielle Aminosäure die unter anderem besonders in der Immunantwort eine wichtige Rolle spielt, zum Beispiel ist sie in hoher Konzentration in Hämoglobin anzutreffen). Jede der 20 Aminsosäuren ist für den Körper wichtig, denn sie bilden jeweils einen Baustein für Proteine mit einzigartigen Eigenschaften, ohne die ein reibungsloses Funktionieren nicht möglich werden. Bekommt der Körper zuwenig Eiweiss mit der Nahrung zugeführt, beginnt er, körpereigenes Eiweiss aus Sehen, Bändern, Muskeln, dem Bindegewebe usw. abzubauen und verdaut sich praktisch selbst. Dies kann zu irreparablen Schäden, z.B. am Herzmuskel führen, mindert aber auf jeden Fall die Leistungsfähigkeit und schwächt das Immunsystem. Andererseits belastet ein zu hoher Proteingehalt der Nahrung die Nieren, die überschüssige Aminosäuren ausscheiden müssen. Es kommt also nicht nur auf die Mischung der Aminosäuren untereinander, sondern auch auf die Ausgewogenheit der Nahrung insgesamt an!

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Analbeutel

Paarig angelegt, münden mit je einer Öffnung am seitlichen inneren Afterrand.

Sie enthalten Sekret mit Duftstoffen, die zur Markierung sowie beim Erkennen der Tiere untereinander eine Rolle spielen. Beim Kotabsatz werden die Sekrete diesem beigemischt. Veränderungen und eine Entzündung bedingen Juckreiz und können für den Hund schmerzhaft sein (sie rutschen auf dem Hinterteil). Tierarzt aufsuchen!

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Analysen

Von allen Futtermitteln sollten Analysen vorliegen. Diese sollten Angaben in % von TS (=Trockensubstanz) bzw. Wassergehalt, Gesamtproteine, davon verdauliche Proteine, Gesamtfett und Aschegehalt enthalten. Nur so kann der Brennwert selbst errechnet werden. Selbstverständlich sollten trotzdem die Angaben des Energiegehaltes (=Brennwert) nicht fehlen. Daneben ist es vorteilhaft, wenn auch Angaben über Mengen-, Spurenelemente und Vitamine angegeben werden.

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Angstbeisser

Als Angstbeisser wird ein Hund bezeichnet, der aus Angst zubeisst, also aggressives Verhalten auf Grund einer für ihn gefahrvoll erscheinenden Situation zeigt. Das ist im Grunde genommen völlig natürlich. Das Problem besteht im Allgemeinen vielmehr darin, das dem Hund meistens in seiner Welpenzeit nicht die Möglichkeit gegeben wurde (soziale) Erfahrungen zu sammeln und seine natürliche Angst vor Unbekanntem zu bewältigen.

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Antibiotika

Als Antibiotika bezeichnet man ursprünglich von Pilzen oder Bakterien gebildete natürlich vorkommende Substanzen, die schon in geringer Menge das Wachstum von anderen Mikroorganismen hemmen oder diese gar abtöten, ohne den Makroorganismus zu schädigen. Der biologische Sinn dieser natürlich vorkommenden Antibiotika besteht darin, daß die über sie verfügenden Bakterien oder Pilze sich in ihrem Lebensraum gegen andere Keime durchsetzen können. Es ist sozusagen so, daß die Antibiotika für die Mikroorganismen das sind, was Krallen und Zähne für Raubtiere oder schnelle Beine für deren potentielle Opfer sind nämlich Werkzeuge im Kampf ums Überleben...

Im Zeitalter der modernen Chemie verwaschen sich allerdings die Begriffe - fast alle modernen antibakteriell aktiven Substanzen werden heute halbsynthetisch, einige wenige gar vollsynthetisch hergestellt. Halbsynthetische Produktion bedeutet in diesem Zusammenhang, daß, ausgehend von einer in der Natur vorkommenden Substanz, chemische Derivate (Ableitungen) hergestellt werden, die in der Regel über ein breiteres antibakterielles Spektrum und eine höhere spezifische Aktivität verfügen als die natürlichen Ausgangssubstanzen.

Alle "klassischen" antibakteriell aktiven Substanzen - seien es Penicillin oder Cephalosporine, Erythromycin, Chloramphenicol oder Aminoglykoside - kommen in einer strukturell verwandten Form in der Natur vor. Sie werden meist von Pilzen oder seltener von Bakterien gebildet.

Schlußfolgerungen auf die antibakterielle Aktivität, pharmakokinetische Parameter oder sonstige Eigenschaften sind aus der ursprünglichen Herkunft bzw. der Herstellungsart nicht zu ziehen. Vor- oder Nachteile leiten sich aus Herkunft oder Herstellung auch nicht ab.

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Antioxidanzien

Die Hersteller von Heimtierfutter setzen den Produkten Antioxidanzien zur Verhinderung des Selbstoxidationsprozesses zu. Die FDA definiert Antioxidanzien als Substanzen, die zur Lebensmittelkonservierung durch die Hemmung der Zersetzung der Ranzigkeit oder Verfärbung, die als Folge der oxidativen Prozesse entstehen, beitragen.

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Apfelkopf

Runder, apfelförmiger Oberschädel mancher Zwerghunderassen. (Mops, Chihuahua)

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Apportieren

(lat., herbeitragen) Heranbringen eines Gegenstandes auf Befehl.
Der neben dem HF frei sitzende Hund muss auf dessen Verlangen, in schneller Gangart, auf den mindestens 6m geradeaus fortgeworfenen, vom HF selbstgeählten Gegenstand zulaufen, diesen sofort aufnehmen, dem HF in schnellen Gangart auf dem kürzesten Weg bringen, sich vor dem HF hinsetzen, den Gegenstand ausgeben und sich nachher wieder an den linken Fuss des HF setzen.
aus der Prüfungsordnung -> BH I & II

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Archidonsäure

ist eine lebenswichtige ungesättigte Aminosäure, notwendig für einen gesunden Stoffwechsel. Sie spielt eine äußerst wichtige Rolle in der Struktur aller Zellmembranen. Arachidonsäure regt das Wachstum an, schützt Haut und Haare, beeinflusst Entzündungsbildungen und die Entwicklung des Nervensystems, einschließlich des Gehirns. Ein Mangel an Arachidonsäure in der Katzenernährung kann zu schlechtem Fell, vermindertem Wachstum, schlechter Wundheilung und Hautentzündungen führen.

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Arginin

ist eine Aminosäure, die die meisten Tiere ausreichend verarbeiten können. Es hat sich gezeigt, dass Arginin sowohl für Hunde als auch für Katzen unersetzbar ist und für eine normale Proteinsynthese benötigt wird. Eine Argininarme Ernährung führt bei Katzen sehr schnell zu schweren Mangelerscheinungen. Da es in den meisten Proteinlieferanten in ausreichenden Mengen vorhanden ist, ist Argininmangel normalerweise kein praktisches Problem bei Katzen, solange ihre Ernährung ausreichend proteinreich ist.

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Asche

Ist der unbrennbare Verbrennungsrückstand, bestehend aus Mineralstoffen, d.h. meist Metalloxyde, aus denen man dann mittels Analyse die Metalle bestimmen kann. Ausserdem spielt der Aschegehalt eine Rolle bei der Nährwertbestimmung

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Auto und Hund

Das Auto ist das beste Verkehrsmittel für Hunde überhaupt.
Aber um dem Hund das Fahren so angenehm wie möglich zu machen, sind einige Sachen Voraussetzung. Optimal sind natürlich Wohnmobile oder große Kombis mit Klimaanlage.
Der Hund muß sich drehen und wenden können, und das Gepäck muß so gesichert sein, daß im Falle einer plötzlichen Vollbremsung der Hund nicht vom Gepäck erschlagen wird. Außerdem muß er durch ein Absperrgitter oder -netz gesichert sein. In vielen Ländern, auch in Deutschland, besteht eine Sicherheitspflicht für Hunde im Auto. Bei Nichtbeachtung gibt es empfindliche Strafen.
Hunde gehören nicht auf die Hutablage! Abgesehen davon, daß für den Hund ein Auffahrunfall mit Sicherheit tödlich ist, wird der Hund zu einem totbringendem Geschoß für die Insassen. Auch vorn im Auto haben Hunde grundsätzlich nichts zu suchen.
Daß Hunde im Sommer nie alleine im Auto gelassen werden dürfen, auch wenn es im Schatten geparkt ist, sollte selbstverständlich sein. Im Süden gilt das auch für den Frühling und den Herbst. In den anderen Jahreszeiten sollte immer mindestens ein Fenster geöffnet sein.
Wichtig ist, daß der Hund schon frühzeitig ans Auto fahren gewöhnt wird, auch an längere Strecken. Ca. alle 2 Stunden sollte man eine Pause einlegen, damit sich Hund und Mensch die Beine vertreten können. Frisches Wasser sollte bereit stehen.
Der Hund sollte unterwegs grundsätzlich nie ohne Leine aus dem Auto gelassen werden. Er kennt die Umgebung nicht, ist aufgeregt, will toben und spielen, und schnell hat er sich soweit entfernt, daß er sich und Autofahrer in Gefahr bringt. Das gilt vor allem für Autobahnraststätten. Vorsicht, wenn Sie dort mit dem Hund ins Grüne gehen. Abgesehen von vielen Essensresten, Glasscherben und sonstigem Müll gibt es erstaunlich viele Mitmenschen, die sich dort erleichtern und menschliche Tretminen hinterlassen.
Es empfiehlt sich, einen größeren Wasserkanister im Auto zu haben. Oft ist auf Raststätten das Wasser gechlort. Außerdem kann es einem passieren, daß man über lange Stunden in einem Stau steht, und wenn es dann warm ist und man nicht genug Wasser dabei hat, muß der Hund sehr leiden.
Auch wenn der Hund vor und während der Fahrt nicht gefüttert werden sollte, mit Ausnahme einiger Leckerlis, empfiehlt es sich, ausreichend Futter für den Hund mitzunehmen. Außerhalb von Mittel- und Nordeuropa ist das gewohnte Hundefutter oft nur schwer zu bekommen, und wenn, dann zu hohen Preisen.
Vorsicht in einigen Ländern: auch ein Hund im Auto schreckt oft potentielle Autodiebe nicht ab. Der Verlust von Auto und Gepäck ist trotz Versicherung schon schmerzlich genug, aber der Verlust des Hundes ist tragisch. Sie werden Ihren Hund bei Autodiebstahl nie wiedersehen.
Eine weitere Gefahr sind skrupellose Hundefänger, die sich nicht davor scheuen, ein Auto aufzubrechen, um den Hund aus dem Auto zu rauben. Zusätzliche Alarmanlagen bieten einen gewissen Schutz, aber besser ist es, das Auto mit Hund im Auge zu behalten. Auch ein vollbesetzter Supermarkt-Parkplatz bietet beispielsweise keinen Schutz.

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Avidin

ist ein basisches Glycoprotein, das im Eiklar zu 0.05% vorkommt. Es vermag das Vitamin Biotin zu binden, weshalb an Hunde niemals rohe Eier verfüttert werden sollten, da sonst nach wenigen Tagen Mangelerscheinungen auftreten können.

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